Es ist Früh­ling. Das Holz steht voll im Saft. Das Grün sprießt. Die Ener­gie strebt nach oben. 
Die Natur erwacht. Und was ist mit dir? Wie steht es um dein Holz? Bist du geschmei­dig oder fühlst du dich knar­rig, wie eine alte Eiche. Bist du fle­xi­bel oder brichst du, wenn Sturm auf­kommt und der Wind zu stark durch dei­ne Äste bläst.

In der TCM steht der Früh­ling mit der Wand­lungs­pha­se Holz in Ver­bin­dung, und die wie­der­um mit der Leber- und Gal­len­bla­sen-Ener­gie, die auch die gleich­na­mi­gen Orga­ne versorgt.

Und natür­lich liebt es die Leber, wenn ihre Ener­gie frei flie­ßen kann. Und wenn nicht, dann wird sie unleid­lich, gran­telt her­um, ärgert sich. Wenn dann noch eine klei­ne Laus über die Leber läuft, platzt sie förm­lich vor Wut.

Der Bereich zwi­schen den Schul­ter­blät­tern zieht sich zusam­men, der Nacken ist ver­spannt und die gan­ze schö­ne Geschmei­dig­keit ist dahin.

Stress bringt zusätz­li­chen Druck, raubt der Leber den letz­ten Nerv. Nun rebel­liert sie bis zur Erschöpfung. 

Die Leber ist eine dei­ner wich­tigs­ten Ener­gie­quel­len und wenn sie aus­ge­brannt ist, bist du es auch. Dann schleppst du dich durchs Leben und bist in der Früh schon müde. Des­halb — sei lieb zu dei­ner Leber.

Eine freie Leber­en­er­gie gibt dir Geschmei­dig­keit und Fle­xi­bi­li­tät, sie ist stark und leben­dig, her­vor­ra­gend in der Pla­nung und ent­wi­ckelt meis­ter­haf­te Visio­nen, deren Umset­zung in der Ver­ant­wor­tung der Gal­len­bla­se­n­en­er­gie liegt, denn die bringt dich in die Gän­ge und dei­ne Pro­jek­te vor­an. Weil sie stark und frei ist. Denn Leber und Gal­len­bla­se lie­ben die Freiheit.

//Wie geht es dir damit, in die Gänge zu kommen? Entscheidungen zu treffen?Projekte in die Tat umzusetzen?///

 

Du willst dei­ner Leber etwas Gutes tun? Dann ist es wohl Zeit, in den sau­ren Apfel zu bei­ßen, denn sau­er ist der Geschmack des Hol­zes. Oder schlaf dich ein paar Mal so rich­tig aus. Du kannst aber auch tan­zen und dich frei zur Musik bewe­gen. Frei ist hier das Zau­ber­wort. Kei­ne vor­ge­fer­tig­te Schritt­kom­bi­na­ti­on. Bewe­ge dich genau so, wie dein Holz es braucht, wie es ihm gefällt, frei von der Leber weg.

Denn das Holz lässt sich ungern ein­engen. Dann ärgert es sich und ver­liert sei­ne Krea­ti­vi­tät. Und dabei ist es so ger­ne krea­tiv. Pro­bier es ein­mal aus. Lebe dei­ne künst­le­ri­sche Sei­te. Denn wenn dein Holz sich frei aus­to­ben kann, fühlst du dich federleicht.

Und wenn das alles  nicht den gewünsch­ten Erfolg bringt, komm zum Shi­atsu und wir gehen dem Ener­gie­stau auf den Grund. Viel­leicht braucht es bloß ein wenig Unter­stüt­zung von ande­ren Meri­dian­qua­li­tä­ten, um wie­der in die Har­mo­nie zu fin­den. Für ein star­kes, saf­ti­ges Holz. Deiner Leber zuliebe.

Herz­li­che Grüße,

dei­ne Shiatsu-Praktikerin

Petra Spar­ber

www.shiatsu-spa.at